Die Konsumgüterinflation

Der Blog

bild vom Buchtitel

Das Buch · Ursachen

Während wir bei einer Geldinflation eine immer größere Geldmenge bekommen, die in immer kürzeren Abständen weniger wert wird, haben wir nun genau den selben Effekt bei den Konsumgütern.

Die Menge an Konsumgütern vergrößert sich mit exponetieller Geschwindigkeit. Gleichzeitig werden sie in immer kürzeren Abständen weniger Wert.

Wir haben zwar eine weitgehend stabile Währung, doch haben wir das Problem nur auf eine andere Ebene verlagert.

Nur wenn ein Konsumgut für den angebotenen Preis auch einen Käufer findet, bleibt der Preis stabil. Doch um unsere Wirtschaft stabil zu halten sind wir gezwungen immer mehr zu produzieren. Für diese ständig steigende Menge an Konsumgütern müssen auch Käufer gefunden werden.

Unsere gesammte Medienlandschaft ist darauf ausgerichtet den Konsum zu fördern. Wir werden praktisch pausenlos mit Werbung bombardiert. Bedürfnisse nach Produkten werden geweckt, die vor wenigen Jahren noch gar nicht existent waren.

Zudem muss die Verbrauchsgeschwindigkeit der Konsumgüter immer weiter gesteigert werden. Die Nutzungsdauer eines Produktes muss unabhängig von der Gebrauchsfähigkeit eines Produktes sein. Je schneller ein Konsumgut ersetzt wird, desto besser. Mit Moden, Trends und fortlaufenden Neuerungen wird dem Verbraucher vor Augen geführt, dass er JETZT kaufen muss.

Doch erst wenn der Konsument durch das zur Schau stellen seiner Konsumgüter den persönlichen Wert steigert, hat der Werber sein Ziel erreicht.

Der Konsument muss kaufen, sonst wird er wertlos. Der Wert der präsentierten Häuser, Autos, Reisen, Kleider, Handys, .... bestimmt nun den Wert des Menschen.

René Schrei · Weingartshofer Str. 33 · 88214 Ravensburg
© 2008 -2018 by design rené schrei · mail: info@derschrei.com